I
Residenzebene
Unten beginnen. DomQuartier ist kein Quick-Tipp, sondern ein Satz über Plätze hinweg. Wer nach vierzig Minuten rausgeht, hat Türen gezählt.

Station Salzburg · fünf Sätze aufwärts
Salzburg verkauft sich als Bühne. Deshalb tun Besucher so, als lägen Residenz, Dom, Moderne und Festung in einem Nachmittag. Tut es nicht. Wir zählen Schwellen und Höhenmeter, nicht Sehenswürdigkeiten.
Anreise von Wien: Railjet, dann Fuß in die Altstadt. Gepäck nicht in die Residenz schleppen. Festivalwochen: Preise und Dichte steigen — Routen früher beginnen oder auf die Woche nach dem Festspielrummel verschieben.
I
Unten beginnen. DomQuartier ist kein Quick-Tipp, sondern ein Satz über Plätze hinweg. Wer nach vierzig Minuten rausgeht, hat Türen gezählt.

II

Liturgisches Gerät und lange Galerie: das Tempo ist kirchennah. Fotografieren mag erlaubt sein, Stehenbleiben ist die Eintrittskarte.
III
Museum der Moderne: weiße Räume über der Altstadt. Wir gehen, wenn die Wechselausstellung ein Satz ist, nicht wenn Aussicht das Motiv ist. Aussicht gibt es umsonst.

IV
Hohensalzburg ist Museum, Panorama und Schlange. Wer das Quartier ernst genommen hat, lässt die Festung für den nächsten Morgen — oder streicht sie. Beides ist eine Entscheidung.

V
Nach den Häusern der Fluss. Die Stadt verkauft sich als Kulisse; wir behandeln sie als Weg zwischen zwei Schwellen. Salzburg Museum am Mozartplatz: nur mit Interesse an Stadtgeschichte, nicht als Resteverwertung.

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